Identity: Portrait Studies

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Muss ein Porträt zwingend das Gesicht zeigen, um etwas über eine Person erzählen zu können? Claudia A. Cruz beschäftigt sich mit dieser Fragestellung und konzentriert sich auf das Haar als einen wichtigen Bestandteil weiblicher Identität. In ihrer Serie behandelt sie Haare wie Gesichter. Die Bilder changieren dabei zwischen Zeigen und Verstecken, Schutz und Preisgeben. Die Fotografin befasst sich nicht mit Abbildungen eines Ereignisses, sondern hinterfragt unsere Art und Weise, etwas zu sehen und einzuordnen und will das Bekannte, das Vertraute auf andere Weise betrachtet wissen. Dadurch tritt das Bild konkret in einen Dialog mit dem Betrachter, sodass diesem Raum überlassen bleibt, sich Gedanken zu machen und selber Antworten zu finden. Das kann irritierend wirken, da nicht alles entschlüsselt und mitgeteilt wird.

www.claudia-acruz.com